Die Geschichte zu diesen Hexen und dessen Kult

 

Der ganze "Hexenkult" in dieser Familie startete mit Frieda. Oder war es ein Motorrad welches (auf Grund der Farbe) "Hexenbesen" genannt wurde? Noch früher war da noch die Hexe des Kasperlitheaters welche "nettes Froilein" genannt wurde.

 

Aber so richtig los ging die Geschichte eigentlich mit Kühen; oder war es doch der Panda?

 

Die Vorgeschichte dazu im Schnellgang:

 

Nein, mit den herkömmlichen Kasperli Theater und Märchen im Allgemeinen, konnten die Süssli's nichts anfangen.

 

Die Hexenfigur - sie nannten diese Hexe "nettes Froilein" - diente als Rennfahrerin welche in Legoautos eingebaut wurde und entsprechende Autorennen zu gewinnen hatte. Dies erreichte diese Hexe jedoch nie. Diese Hexenfigur scheiterte eigentlich an allen gestellten Aufgaben. Auch als Astronautin in selbst gebastelten Raketen machte sie eine schlechte Figur und musste auch schon durch den Vater vom Dach des Hauses geholt werden.

 

Später bekam Markus - aus einer Konkursmasse - ein eigenes Mofa! Es war nicht wirklich eine Augenweide und die Farbe Gelb war ebenfalls speziell. Das starten dieses Mofa's war nicht wirklich einfach, ja dies schaffte ausserhalb der Familie niemand ohne genaue Anweisung.  Das Mofa wurde aufgrund der Farbe und dem eigenwilligen Verhalten "Hexenbesen" getauft. Rückblickend waren die Hexen also irgendwie immer präsent!

 

Der Start mit Handspielpuppen

 

Ein Familienausflug nach Paris löste eine unglaubliche Kettenreaktion aus. In der Metro stieg eine Dame (vermutlich Studentin) ein, welche mit zwei Handspielpuppen - einem Panda und einem Hasen - ein sehr gelungenes Theater aufführte um anschliessend auf Spendenfang zu gehen. Markus hatte sich total verknallt - in den Panda! Unglaublich mit wieviel Mühe endlich ein Panda und ein Qualabär (beides Handspielpuppen) gekauft werden konnte.

 

Zu Hause wollten die Kolleginnen und Kollegen ebenfalls einen Panda erwerben, und so pilgerten die zwei Brüder erneut nach Paris um "Bärennachschub" zu organisieren.

 

Dani merkte in seinem damaligen Beruf als Betreuer im Schulheim Dielsdorf ZH, dass die Jugendlichen bestens auf diesen Panda und den Qualabären ansprachen. Sie konnten plötzlich Geschichten nacherzählen, sofern der Panda mitspielte.

 

Dani schenkte seinem Bruder zu Weihnachten noch eine weitere Handspielpuppe, eine Kuh. Von da an starteten diese Puppen voll durch. In diversen Lagern für Jugendliche durfte diese Kuh niemals fehlen. Ja, diese Kuh "Rosa" hatte richtiggehend Befehlsgewalt. Wie sonst kann man erklären, dass Junioren freiwillig auf eine mehrstündige steile Bergwanderung gehen, nur um zu schauen wo diese Kuh ihre Leitkuhausbildung machte.

 

Die beiden Süssli-Brüder merkten, dass diese Puppen sowohl bei Kindern; Jugendlichen und auch Erwachsenen, durchaus die Rolle von Erziehern einnehmen können.

 

In Lagern wurde diese Kuh derart oft fotografiert, dass irgendwann die Idee entstand einen Kalender mit diesen Bildern zu machen.

 

Frieda war die erste "richtige" Hexe welche Dani nach Hause brachte! 

 

Sie schlug ein wie eine Bombe! In einem Kurs für Bauchredner erhielt Dani mit dieser Hexe ein "Raumverbot"! er soll mit einer anderen Puppe üben, da Frieda zu dominant sei! Richtig! Die Hexe Frieda ist dominant - nicht der Puppenspieler Dani.

 

Die Erfahrungen welche Dani und Markus mit Handspielpuppen machten, waren unbezahlbar geworden. Es fällt diesen beiden Brüdern leicht, sich in eine Figur zu denken und entsprechend zu spielen.

 

Am Weihnachtsmarkt kaufte Markus eine neue Hexe. Als  Markus diese Hexe nach Hause brachte, war beiden sofort klar, dies ist eine Fadenhexe. Und sie ist Meisterin in einer Nähschule. Die aufwändige Kleidung verrät sie. Sie wurde Hedi getauft und löste einen wahren Hexenboom aus.

 

Es ist unglaublich, dass die beiden Süssli's unabhängig voneinander, einfach in eine Hexenpuppe eintauchen und mit ihr sofort in eine neue Rolle eintauchen können. Die Hexe kurz mustern, mit der einen Hand in den Kopf greifen und mit der anderen Hand den Arm bewegen und schon das knallharte Urteil: Diese Hexe ist talentiert oder eben nicht!

 

Die Hexen werden ständig von allen Leuten fotografiert!

 

Und so entstand wieder ein Kalender, genauso wie mit den Kühen. Bloss die Hexen sind grösser und noch talentierter als es die Kühe waren. Schon bald wurde die Produktion der Kuhkalender zu Gunsten der Hexenkalender eingestellt.

 

Viele Ideen stammen von den Hexen - nicht von uns!

 

Diesen Satz sprechen Dani und Markus oft aus. Aber Moment, ihr zwei spielt doch mit diesen Hexen, als sind es auch eure Ideen. Nein, wiedersprechen beide Brüder sofort. Diese Hexen inspirieren uns tatsächlich. Jede Hexe hat ihren eigenen Charakter, ihre Merkmale und lebt so ihre eigenen Geschichten. Eine Hexe kann aber durchaus auch eine andere Person spielen. Es ist nicht einfach eine Hexe, sondern das was der Puppenspieler mit dieser Puppe spielt! Unglaublich wie einer spontan mit der Hexe Annekäthi einfach mal kurz Irina Beller nachspielt! Oder Frieda als Pfarrerin auftritt. frei nach dem Motto: Eben noch eine Hexe und schon...

 

Ich glaube die Nachricht ist klar: Eine Puppe ist ein spielerisches Sprachrohr und spielt einfach eine Rolle, egal wie diese Puppe aussieht!

 

Das Spiel mit der Puppe ist entscheidend!

 

Drängt nie eine Puppe oder ein Tier einfach in eine Ecke. Holt solche Hexen aus der Ecke heraus und spielt mit ihnen - die Kinder werden es auch tun.

 

Markus und Dani sind immer wieder erstaunt, dass Hexen als Occasion angeboten werden, weil die Kinder nicht mit ihnen spielen. Falsch! Ein paar Handgriffe eines Erwachsenen und diese Hexen leben und erleben die verrücktesten Geschichten.

 

Der Weg ist das Ziel

Die Hexe bestimmt das Spiel

Frieda war die erste "richtige" Hexe im Team.

Ist doch eine Typische Fadenhexe! Aber wer ist es? Nein, nicht Hedy...

Ein paar Hexen im Hotelzimmer.

 

Zum Teil noch in ihrer "alten Kleidung"

 

Oben von links nach rechts:

Chantal, Berta, Frieda, Lotti

 

Zweite Reihe v.l.n.r.:

Zilly, Charlotte, Hedy, Klärli

 

Dritte Reihe v.l.n.r.:

Paula, Fränzi, Renate, Annekäthi (War auch auf dem Barbild)